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Pädagogisches Konzept

Der Zwergengarten Hohenems ist bestrebt, eine bedarfsgerecht Kinderbetreuung anzubieten.

Was wir den Kindern anbieten, ist Raum und Zeit, um langsam aufeinander zugehen zu können, vorsichtig Fäden zu spinnen, die vielleicht einmal ein tragendes Netz ergeben werden, da und dort Knoten zu schlingen und langsam wieder aufzulösen.

 

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr, ganzjährig,

Im Sommer bleibt die Einrichtung für 3 Wochen geschlossen.

 

Tarife

Es werden die geltenden Tarife der Stadt Hohenems übernommen:

1 Vormittag:      

€ 49,- / Monat

2 Vormittage: 

€ 84,- / Monat

3 Vormittage: 

€ 115,- / Monat

4 Vormittage: 

€ 147,- / Monat

5 Vormittage: 

 € 168,- / Monat

Bei Kindern, die bis zum 15. September 2011 das dritte Lebensjahr vollendet haben liegt der Beitrag für 1 bis 4 Vormittage bei € 26,-, für 5 Vormittage bei € 28,-.

 

Sozialstaffelung

Das zweite Kind einer Familie erhält in dieser Einrichtung einen Nachlass von 50%, das dritte 75%.

 

Wo findet die Betreuung statt?

Zwergengarten Herrenried

Schubertstr. 4 (im Erdgeschoss)

Hohenems

 

Räume

  • 2 Gruppenräume
  • WC
  • Küche
  • Garten
  • Kellerräume

 

Was uns wichtig ist

  • einen Ort zu schaffen, an dem sich die Kinder wohl fühlen und dem die Eltern mit gutem Wissen und Gewissen vertrauen.
  • mit den Eltern gut zusammen zu arbeiten
  • den Kindern emotionale Sicherheit geben und ihre Selbständigkeit fördern
  • menschliches Miteinander erfahrbar zu machen
  • eine bewegte Kindheit ermöglichen
  • die Kinder Freiräume und Grenzen erleben zu lassen
  • die Förderung der Sinne
  • die Persönlichkeitsentfaltung
  • das Selbstbewusstsein zu stärken - „Selber schaffen schafft Selbstvertrauen“
  • Talente zu erkennen und zu fördern
  • die Kinder in ihrer Persönlichkeit zu stärken
  • sie in ihrem individuellen Lernen zu unterstützen
  • ihnen die Achtung vor anderen Menschen und der Umwelt näher zu bringen

 

Pädagogische Grundsätze

Sich an einem neuen Ort einzuleben, ist für jedes Kind eine Aufgabe, die ihm das Leben stellt und um die es nicht herumkommt. Jedes Kind hat seine eigene Art, findet seinen eigenen Weg, mit dieser Herausforderung fertig zu werden. Die Befriedigung, diese Lebensaufgabe gemeistert zu haben, soll ihm ganz allein gehören. Wir fördern den Ablösungs- und Individualprozess – eine sanfte Eingewöhnungsphase erleichtert dem Kind die Loslösung von den Eltern (und umgekehrt).

Die BetreuerInnen pflegen, hüten, beobachten und unterstützen die Kinder in ihrem Gruppenalltag und greifen möglichst wenig in ihr Handeln ein. Wir handeln nach dem Feuerwehrprinzip: Die BetreuerInnen sind da, falls es „brennt“ und die Kinder überfordert sind beim „Löschen“.

Die Grenzen des Spielraums für die Kinder sind weit bemessen, aber es werden dort klare Grenzen gesetzt, wo es für die Kinder gefährlich werden kann oder Kinder ihre eigenen Grenzen nicht mehr "spüren". Das Vereinbaren von Regeln und deren konsequenter Einhaltung sind ein wichtiger Bestandteil des Gruppenalltages.

Das Spielangebot wird so gewählt, dass es zu Selbsttätigkeit und Kreativität anregt, Sinneserfahrungen ermöglich und kognitive Fähigkeiten fördert.  

Die Kinder können sich untereinander kennen lernen, FreundInnen finden und in gemeinsamen Erfahrungen der immer wiederkehrenden Gemeinschaft die Chance haben, soziale Kompetenzen zu erwerben.

Der Gruppenalltag orientiert sich am häuslichen, familiären Alltag (spazieren gehen, Jause zubereiten...).

Die Kinder sollen in ihrer Neugier unterstützt werden. Die Möglichkeit, neue Erfahrungen zu sammeln und sich frei bewegen zu können, dient der Gesamtpersönlichkeitsentwicklung jedes Kindes.

 

Ein wesentlicher Baustein - die Bewegung

"Uns bewegt, was Kinder bewegt".

Bewegung ist Leben, Bewegung ist Entwicklung! Alle Kinder machen durch Bewegung ihre ersten Erfahrungen mit sich und ihrem Lebensraum. Mit lebhaften Augen entdecken sie ihre Umgebung, bewegen die Lippen zum ersten Lächeln, heben den Kopf an, um noch mehr zu erfahren. Sie greifen nach ihren Fingern und Füßen und nach den ersten Gegenständen, krabbeln vor- und rückwärts, bis sie gehen, hüpfen und laufen können. Schritt für Schritt erschließen sie sich Raum und Zeit.

Der Zwergengarten soll den Kindern eine bewegte Kindheit ermöglichen und dem Bewegungsdrang der Kinder gerecht werden. Ein Ort sein, an dem Kinder viele Erfahrungen sammeln können.

 

               

 

Tagesrhythmus

Ein grob strukturierter Tagesablauf vermittelt den Kindern Sicherheit.

 

Empfang

Die Kinder werden in einem behutsamen und aufmerksamen Prozess begleitet, um die Loslösung von ihrer familiären Bezugsperson zu bewältigen. Hier werden persönliche Reife und Selbstbewusstsein gefördert. Die Mutter/derVater und das Kind sollen ein vorher mit der Betreuerin abgesprochenes Ritual, beim Abgeben des Kindes einhalten. Dieses Ritual wird, je nachdem wie sich das Kind am besten vom Elternteil löst, bei jedem Kind anders sein.

  • Ankommen: 7.30 Uhr
  • Morgenkreis: 8.30 - 9.00 Uhr
  • Begleitetes Freispiel: 9.00 – 10.00 Uhr
  • Jause: 10.00 – 10.30 Uhr
  • Ruhezeiten ( z.B. mit Geschichten, Märchen, Bilderbücher...) werden individuell eingebaut
  • Begleitetes Freispiel im Garten (auch bei schlechtem Wetter) 10.30 – 12.00 Uhr
  • Abholzeit 12.00 – 12.30 Uhr

 

Jause

  • Vollkornbrot
  • Butter, Marmelade und Honig
  • Käse, Wurst
  • Joghurt, Dinkelpops
  • Früchte und Gemüse der Saison

Die Jause wird von uns bereit gestellt und kosten € 0,50. Jedes Kind entscheidet wie viel und was es essen möchte. Zum Trinken gibt es ausschließlich Wasser.

 

Im Tagesablauf eingebaut:

  • viel Bewegung
  • freies Spielen
  • Malen
  • Singen und Musizieren
  • Rollenspiele
  • Ruhephasen
  • freies Basteln
  • Fingerspiele
  • Kochen und Backen
  • Spiele für die Sinne
  • Spaziergänge - die Umgebung erkunden
  • Geschichten erzählen und spielen
  • Feste feiern

 

Elterngespräche

Kontinuierliche Elternarbeit ist uns ein großes Anliegen und Gespräche „zwischenTür und Angel“ sind ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Wenn es die Situation erfordert, werden Gesprächstermine auch außerhalb der Öffnungszeiten vergeben und gegebenenfalls auch Hilfe vermittelt.